Das Grazer High-Tech-Unternehmen Easelink entwickelt eine neue Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge. Der Kunststoffspezialist faigle arbeitet mit Easelink für die aktuelle Prototypengeneration von Matrix Charging® zusammen. Ziel war es, ein widerstandsfähiges Gehäuse für die Ladeplatte der Technologie zu fertigen.

Ein robustes und gleichzeitig dichtes Netzwerk aus Ladepunkten für den urbanen Elektro-Fahrzeug-Verkehr schaffen und gleichzeitig lästiges An- und Abstecken für Elektrofahrzeug-Nutzer vermeiden: Das ermöglicht die neue Ladetechnologie Matrix Charging® des High-Tech Unternehmens Easelink. Für die aktuelle Prototypengeneration arbeitet Easelink mit dem Kunststoffspezialist faigle Industrieplast GmbH aus Hard, einem Mitglied der faigle-Unternehmensgruppe, zusammen, um ein besonders widerstandsfähiges Gehäuse des Matrix Charging® Pads aus Hart-PVC zu fertigen.
Ladetechnologie: eine Fahrzeugeinheit und eine Ladeplatte am Parkplatz
Und so funktioniert die Technologie: Das System besteht aus einer Einheit am Fahrzeugunterboden, dem sogenannten Matrix Charging® Connector, und einer Ladeplatte am Parkplatz, dem Matrix Charging® Pad. Sobald das Fahrzeug auf dem Parkplatz über dem Pad parkt, senkt sich der Connector vom Fahrzeugunterboden ab, verbindet sich mit dem darunterliegenden Pad und das Fahrzeug wird automatisch geladen. Die Matrix Charging® Pads können sowohl bündig in die Fahrbahn eingesetzt als auch einfach im Nachhinein auf der Parkplatzoberfläche angebracht werden. Durch Matrix Charging® entstehen außerdem keine zusätzlichen Barrieren oder Stolperfallen auf den Parkplätzen – sprich es gibt keinen Flächenverlust.
Gegen Witterung gerüstet
Das Matrix Charging® Pad ist unempfindlich gegen chemische, mechanische, Temperatur- oder elektromagnetische Umwelteinflüsse und ist mit Radlasten bis zu 2500 Kilogramm überfahrbar. „Dass dieses innovative Projekt glückt, war auch uns sehr wichtig. Eine der Herausforderungen auf unserer Seite war, die perfekte Kunststoffzusammenstellung zu finden. Hier haben wir eng mit Easelink zusammengearbeitet, um alle Kundenbedürfnisse einfließen zu lassen. Der Prototyp ist nun zum Beispiel resistent gegen Witterungseinflüsse, Schmutz und Streusalz“, erläutert Marco Blum, Geschäftsführer der faigle Industrieplast GmbH, der das Projekt betreut hat. „Bei der Bearbeitung des Hart-PVC mussten wir außerdem äußerst exakt arbeiten, was uns durch unseren modernen Maschinenpark gut gelungen ist. Das fertige Produkt haben wir auf den Tausendstel Millimeter genau geprüft.“
Zwei Welten vereint
„So genau auf die Kundenbedürfnisse einzugehen ist für uns selbstverständlich“, ergänzt Friedrich Faigle, COO der faigle-Unternehmensgruppe. „Ob großer Industriebetrieb oder Start-Up – wir können unsere Kunden von der Idee bis zum fertigen Serienprodukt unterstützen. Am Ende haben wir mit der erfolgreichen Umsetzung der Prototypengeneration für Easelink zwei Welten erfolgreich verbunden: Die High-Tech-Innovationen eines jungen Unternehmens und unsere jahrzehntelange Erfahrung im Kunststoffbereich.“
