Dieser PR-Bericht wird Ihnen bereitgestellt von Maschinenfabrik Berthold Hermle.
Als eines von wenigen Unternehmen spezialisiert sich die faigle Industrieplast GmbH, Hard (Österreich), bei der Zerspanung ausschließlich auf Kunststoff. Das Mitglied der faigle-Unternehmensgruppe hat dabei den Anspruch, bei Komplexität und Genauigkeit stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Mit dem ersten Bearbeitungszentrum von Hermle, Gosheim, steigt der Kunststoffexperte 2020 in die 5-Achs-Technologie und die automatisierte Fertigung ein.

Wenn sich die hochgesteckten Erwartungen in den eigenen Erfahrungen bewahrheiten, war es wohl „in Summe eine gute Entscheidung“, wie Peter Ritter, Einkaufsleiter bei der faigle Industrieplast, sagt. Die in dritter Generation familiengeführte Unternehmensgruppe faigle ist an vier Standorten in Europa und Asien aktiv. Seit ihrer Gründung 1945 durch Heinz Faigle beschäftigt sich die faigle-Gruppe bereits mit dem Thema Kunststoffe. Erst noch in Form von Puppenköpfen und Kasperlfiguren, später spezialisierte faigle sich auf thermoplastische Kunststoffe, die besonders verschleißfest und abriebarm sind, ohne Schmierung auskommen und zugleich Schwingungen dämpfen können. „So vielfältig die Eigenschaften, so unterschiedlich sind auch die Branchen, in denen unsere Kunststoffe im Einsatz sind“, wirft Peter Ritter ein. Dazu zählen hochbeanspruchte Komponenten für Fahrtreppen, Aufzüge, Intralogistik-Systeme, den Waggon- und Gleisbau ebenso wie Halteschlaufen für den öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Als Händler für Halbzeuge und als Hersteller von zerspanten Fertigteilen bedient das Unternehmen den Maschinen- und Anlagenbau.
Von 3-Achs- auf 5-Achs-Technologie
Um dieser Expertise auch in der Praxis gerecht zu werden und zu bleiben, stellte das Unternehmen die bisherige Zerspanung über ausschließlich 3-Achs-Bearbeitungszentren in Frage. Die Maschinen konnten nicht alles wie gewünscht leisten. Ebenso fehlte eine Automatisierung, die Geisterschichten und damit mehr Kapazität bei bestehender Belegschaft ermöglicht. „Mit der Entscheidung, in die 5-Achs-Technologie zu investieren kam aus der Zerspanungsabteilung gleich der Wunsch nach einer Hermle auf“, erzählt Mayr. Der Teamleiter kannte die Fräszentren der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG bereits aus der Praxis – wie auch der Maschinenbediener. „Das war natürlich ein großer Vorteil für die Inbetriebnahme, da wir direkt mit der Bearbeitung starten konnten“, kommentiert Mayr. Doch ausschlaggebend war diese Tatsache nicht. „Es ist das Gesamtpaket, bestehend aus einer präzise arbeitenden Maschine, einem schnellen und kompetenten Service sowie der partnerschaftlichen Geschäftsbeziehung zu Hermle“, fasst Peter Ritter zusammen. Entscheidend war auch, dass die Gosheimer der faigle Industrieplast eine Automatisierungslösung bieten konnten, die den Ansprüchen an Flexibilität und Zuverlässigkeit gerecht wurde.
„5-Achs-Technologie ist immer eine hohe Investition, die sich aber durch die Automatisierung und damit die Option zur 24/7-Fertigung schneller bezahlt macht“, erklärt Ritter. Die endgültige Entscheidung für eine Anlage aus Gosheim brachte das Robotersystem RS 2. „Eine Automatisierung, die sowohl Paletten als auch einzelne Bauteile handhaben kann, bringt uns die Flexibilität, die wir als Lohnfertiger brauchen. Mit ihr sind wir für unterschiedliche Bauteilgrößen und Stückzahlen gerüstet“, ergänzt Mayr. Gleichzeitig schätzt die faigle-Unternehmensgruppe Komplettlösungen: Bearbeitungszentrum und Automatisierung kommen aus einer Hand. „Die Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt und bei Problemen wissen wir, wen wir anrufen müssen“, erläutert Mayr.